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Unsere Vision: #allekinderbrauchenbücher

Wir möchten, dass alle Kinder – ganz egal welcher Herkunft – einen Zugang zu Büchern und Bildung haben. Denn ohne Lesen/Bücher keine Bildung. Ohne Bildung keine Chance auf einen erfolgreichen Bildungsweg und eine bessere Zukunft. Unser Motto lautet #allekinderbrauchenbücher. Mit unserem Leseprogramm möchten wir die Leseförderung im Vorschulalter stärken und ein Bewusstsein für die große Bedeutung der frühen Lese- und Lernkompetenzen von Kindern im Kampf gegen Bildungsarmut in der Gesellschaft schaffen. Gemeinsam mit den Familien möchten wir die wunderbare Welt der Bücher entdecken und das Leseverhalten innerhalb der Familien stärken. Denn nur gemeinsam können wir bessere Bildungschancen für alle Kinder schaffen.

Unsere Motivation:
Bildungsarmut in Deutschland bekämpfen

Alle Eltern möchten für ihre Kinder nur das Beste – vor allem gute Bildungschancen und eine erfolgreiche Zukunft. Unterschiedlichen Studien zufolge wachsen jedoch allein in Deutschland mehr als zwei Millionen Kinder in schwierigen Lebenslagen auf und sind auf staatliche Beihilfen angewiesen. Vor allem Familien mit geringem Einkommen haben nur begrenzte Möglichkeiten, ihre Kinder altersgerecht zu fördern. Kinder, die in Armut aufwachsen, haben häufig keinen leichten Zugang zu Büchern und zu Bildung. Bis zu ihrem vierten Lebensjahr kennen sie durchschnittlich 30 Millionen Worte weniger als andere in ihrer Altersgruppe. Hinzu kommt, dass die Kinder folglich weder Lese-, Lern- noch Schreibkompetenzen erwerben. Werden sie eingeschult, sind sie im Schnitt zwei Jahre hinter ihren Klassenkameraden entwickelt. Dabei sind gerade die ersten Lebensjahre eines Kindes ausschlaggebend für die Entwicklung der Bildungs- und Lernbiografie. Und genau das möchten wir ändern! 

Unsere Mission:
Gemeinsames Lesen – von Anfang an

Mit unseren Lesestunden und Bücherboxen möchten wir Kinder und Eltern für das gemeinsame Lesen und Lernen begeistern – von Anfang an! Denn das Erlebnis Lesen steckt voller Abenteuer, Spiel und Spaß und legt zudem auch noch wichtige Grundlagen für den späteren Lernerfolg und Bildungsweg von Kindern.

Unsere Geschichte:
Bücher für Familien mit wenig Geld

Die gemeinnützige Librileo UG wurde Anfang 2015 vom Gründerpaar Sarah Seeliger und Julius Bertram gegründet. Als Eltern von drei Kindern kam ihnen die Idee, ein Unternehmen zu gründen, dass unterschiedliche Kinderbuch-Abos für Familien mit eigenem Einkommen anbietet. Beide merkte aber schnell, dass ein Bücherabo für diese Zielgruppe nur mäßig interessant war. Zum einen konnten sich diese Familien regelmäßig neue Kinderbücher leisten; zum anderen wussten die Eltern bereits, wie wichtig Bücher für die Entwicklung von Kindern sind. Daraufhin stellten Sarah und Julius ihr Konzept um, kehrten der Berliner Startup-Branche den Rücken und gründeten Librileo gemeinnützig, ein Leseförderprogramm für Familien mit geringem Einkommen. Gemeinsam mit ihrem Team verfolgen sie das Ziel, dass jedes Kind in Deutschland Zugang zu Büchern und besseren Bildungschancen für eine erfolgreiche Zukunft erhält. Familien, die auf Leistungen u.a. nach dem SGB II oder dem Asylbewerberleistungsgesetz angewiesen sind, können dabei eine Übernahme der Kosten über das Bildungs- und Teilhabepaket beantragen. Mithilfe von Librileo Bücherboxen und Lesestunden sollen Familien mit geringem Einkommen regelmäßig den Zugang zu neuen Büchern sowie Tipps und Tricks für den Familienalltag erhalten. Die Begegnung und der Austausch erfolgt dabei auf Augenhöhe, mit einer großen Portion Wertschätzung und Vertrauen. Gemeinsam mit den Familien selbst wird so die Lese- und Lernkompetenz der Kinder nachhaltig und langfristig gestärkt und ein früher Zugang zu Bücher und Bildung ermöglicht. Unter der Schirmherrschaft von Bundesministerin Dr. Franziska Giffey ist das Librileo Leseförderprogramm mittlerweile bundesweit aktiv.